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Präventionsprojekt in den 6. Klassen: „Sicher unterwegs im digitalen Raum“

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In der aktuellen sowie der kommenden Woche steht für die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen an der Oberschule im Lossatal ein besonders wichtiges Thema auf dem Stundenplan. In enger Zusammenarbeit zwischen unserer DRK-Schulsozialarbeiterin und der Polizei findet das Präventionsprojekt zu den Themen Cybermobbing und Cybergrooming statt.

Während der Begriff „Cybermobbing“ – also das bewusste Ausgrenzen oder Beleidigen über digitale Kanäle – den meisten Jugendlichen bereits ein Begriff ist, rückt das Projekt ein weiteres, hochsensibles Thema in den Fokus: das sogenannte Cybergrooming.

Hierbei versuchen Erwachsene, gezielt über soziale Netzwerke, Gaming-Plattformen oder Messenger-Dienste Kontakt zu Minderjährigen aufzunehmen. Oft nutzen sie dafür gefälschte Profile und geben sich als Gleichaltrige aus, um über einen längeren Zeitraum Vertrauen aufzubauen. Das Ziel dieser Manipulation ist es, eine emotionale Bindung zu erzeugen, um später sexuelle Kontakte anzubahnen.

Unsere Schulsozialarbeiterin und die Beamten der Polizei erarbeiten gemeinsam mit den Klassen, wie man solche Kontaktversuche frühzeitig erkennt, Profile kritisch hinterfragt und wo die Grenzen der eigenen Privatsphäre liegen sollten. Ein wesentlicher Bestandteil der Projekttage ist es zudem, den Schülern klare Handlungswege aufzuzeigen: An wen kann ich mich wenden, wenn mir ein Kontakt merkwürdig vorkommt? Wie sichere ich Beweise durch Screenshots, und wie schütze ich mich und meine Freunde vor Mobbing in Klassengruppen?

Durch diese praxisnahe Sensibilisierung leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Medienkompetenz und zum Schutz unserer Schülerinnen und Schüler im digitalen Alltag. Wir danken der Polizei für die fachliche Unterstützung und die erfolgreiche Kooperation in diesem wichtigen Bereich der Jugendarbeit.